Feuerwehr Kurtatsch

Brand in Industriebetrieb

Donnerstag, 8. September 2011, 08.45 – 11.15 Uhr

Alarmstufe 3 (Brandeinsatz, groß)
Ort: Industriezone Kurtatsch
Eingesetzte Fahrzeuge: TLF + KLF + KRF + MTF + MZF (nur FF Kurtasch)
Eingesetze Wehrmänner: 22 Mann (nur FF Kurtatsch)
Zusätzlich: FF Tramin, FF Neumarkt, FF Laag, FF Margreid, FF Salurn, Weißes Kreuz, Carabinieri, Staatspolizei.
In Bereitzschaft: FF Graun, FF Penon, FF Kurtinig

Einsatzverlauf:
Um 8.45 Uhr bei der Landesnotrufzentrale (115) der Anruf ein, dass der Müllwiederverwertungsbetrieb Xela in der Kurtatscher Industriezone in Flammen steht. Daraufhin  wurde von der Landesnotrufzentrale Bozen die Alarmstufe drei (d.h. Großbrand) ausgelöst. Somit wurden zusätzlich zur zuständigen Feuerwehr von Kurtatsch die Feuerwehren Penon, Graun, Tramin, Neumarkt, Laag, Margreid, Kurtinig und Salurn mit Sirene und Piepser zur Unterstützung alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt der ersten Fahrzeuge war eine enorme Rauchentwicklung über und um dem Brandobjekt zu beobachten, welche das Schlimmste befürchten ließ.
Die erste Erkundung durch den Einsatzleiter Kommandant Anton Marcinczak ergab, dass im Inneren der Betriebshalle ein Haufen verschiedenster Abfällen mit starker Rauchentwicklung schwelte, also noch keine offene Flammen erkennbar waren. Daraufhin wurde ein Atemschutztrupp mit C-Rohr zur genaueren Erkundung der Lage und zur Brandbekämpfung in die Halle geschickt. Der Schwelbrand selbst konnte dann rasch unter Kontrolle gebracht werden. Vollständig abgelöscht werden konnte das Feuer jedoch erst, als ein Bagger den Haufen auseinanderzog und die letzten Glutnester gefunden wurden. Der Großraumbelüfter der Berufsfeuerwehr Bozen sorgte anschließend dafür, dass die Halle rauchfrei ventiliert wurde.
Eingesetzt wurden 2 Atemschutztrupps und ein Atemschutz-Rettungstrupp.

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